FORTHEM LABS


 
Mit der Lab Mission sollen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler*innen, Studierenden und Außeruniversitären gefördert werden. Dafür sollen Netzwerke und Kompetenzbereiche aufgebaut werden, je nach den komplementären Stärken der FORTHEM Universitäten. Mit ihrer Hilfe sollen forschungsbasierte Lösungen für organisationsspezifische, regionale oder europäische Herausforderungen erarbeitet werden.

In dem Lab "Experiencing Europe" wird der Blick auf die Vielschichtigkeit von Europa in all seinen Erscheinungsformen gerichtet. Dabei wird Europa nicht nur als geografische Fläche verstanden, sondern als Phänomen mit verschiedenen Ebenen und Dimensionen. Analytische und wissenschaftliche Reflektion ergründen die Prozesse und Strukturen mit einem besonderen Fokus auf die Europäische Union, als beispielloses und erfolgreiches Experiment in einer Vielzahl von Regionen. Dies schließt auch den Blick auf die europäische und nicht-europäische Umwelt ein, da die EU in globalen Strukturen und Prozessen agiert. Durch die Forschung in diesem Lab werden die historischen, politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen von Europa erfahrbar gemacht.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Arne Niemann (Email)
Das Lab "Migration and Diversity" beschäftigt sich mit Migrationsbewegungen und gesellschaftlicher Diversität, die aus diesen Bewegungen resultiert. Ein Fokus liegt auf der Betrachtung von politischen Entscheidungen der verschiedenen nationalen, regionalen und lokalen Institutionen sowie auf der Entstehung und Entwicklung von privaten und öffentlichen Netzwerken. Zentrale Fragestellungen beziehen sich unter anderem auf Menschenrechtsdiskurse in der EU, Identität und Sprachvielfalt in verschiedenen europäischen Regionen, migrationssensible Ansätze in der Gesundheitsversorgung sowie Diskriminierungen und migrationsbezogene Diversität in Medien und Kunst. Das Lab verfolgt vielfältige und praxisorientierte Annährungsweisen an dieses Forschungsfeld und arbeitet mit Externen, wie Migrant*innen, ehrenamtlichen Vereinen und NGOs zusammen. Besonders die aktive Mitarbeit von Studierenden ist ein zentrales Anliegen.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Gerhard Kruip (Email)

Im Fokus des Labs "Multilingualism in School and Higher Education" steht die steigende Bedeutung von Mehrsprachigkeit im europäischen Raum. Das Ziel ist es, ein forschungsbasiertes Verständnis für die gesellschaftlichen Herausforderungen und möglichen Lösungen im Zusammenhang mit wachsender sprachlicher Vielfalt zu vermitteln. Dazu wird der Blick auf mehrsprachige Praktiken im Alltag gelegt und besonders auf pädagogische Umgangsweisen und Empfehlungen in Schulen eingegangen. Das Lab setzt sich mit diversen Textformen in unterschiedlichen Sprachen und Kontexten auseinander und erfordert für die erfolgreiche Mitarbeit entsprechende Vorkenntnisse und Fähigkeiten.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Sylvia Thiele (Email)
In dem Lab "Food Science" dreht sich alles um das Thema Ernährung. Die Forschung widmet sich großen gesellschaftlichen Herausforderungen, die im Zusammenhang mit Lebensmitteln, Lebensmittelherstellung, Ernährung und Gesundheit stehen. Unter Betrachtung aktueller und zukünftiger Trends wird zum einen die Frage gestellt, wie es ermöglicht werden kann, 2050 rund 10 Billionen Menschen zu ernähren. Zum anderen wird der Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit in den Fokus genommen. Um der großen Themenvielfalt gerecht zu werden, die in unterschiedliche Forschungsfelder fallen, arbeitet das Lab multidisziplinär und vereint diverse Forschungsansätze und -methoden.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Eckhard Thines (Email)
Im Mittelpunkt des Labs “Digital Transformation“ steht die Digitalisierung verschiedenster Lebensbereiche der Gesellschaft. Aus einer multidisziplinären Perspektive werden aktuelle, relevante Themen rund um diesen Prozess analysiert und erforscht, um digitale Herausforderungen zu skizzieren. Dazu wird betrachtet, wie sich die verschiedenen Bereiche unsere Gesellschaft durch die Digitalisierung verändern und welche aktuellen und zukünftigen Trends entstehen. Mit einem interdisziplinären Ansatz deckt das Lab eine breite Themenvielfalt ab und fokussiert sich dabei auf Fragen des alltäglichen Lebens.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Petra Ahrweiler (Email)
In dem Lab “Climate and Resources” wird der Blick auf verschiedene Themen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und Ressourcen der Erde gerichtet. Die zunehmenden Konsequenzen des Klimawandels betreffen viele Bereiche des Lebens und beeinflussen das Ökosystem, die Umwelt und verschiedenste Aspekte des menschlichen Lebens. Durch vielfältige und intensive Forschung wird nach alternativen Zukunftsmodellen und Umgangsweisen mit entstehenden Herausforderungen gesucht. Das Lab fragt dabei nach Möglichkeiten für klimaneutrale Entwicklung, die Abschwächung von klimatischen und damit verbundenen Veränderungen, die Entwicklung von innovativen Technologien und einer effizienten und nachhaltigen Nutzung der Ressourcen der Erde.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Virginia Gail Toy (Email)
Das Lab “Resilience, Life Quality and Demographic Change” setzt sich mit dem Zusammenhang von Lebensqualität und Gesundheit auseinander. Es wird untersucht, inwiefern Gesundheit und Lebensqualität sich wechselseitig beeinflussen und welche Rolle epigenetische, demografische, soziale, kollektive und individuelle Faktoren spielen. Das Lab arbeitet mit Wissenschafts- und Gesellschaftsorganisationen zusammen und bietet Studierenden und Mitarbeiter*innen die Möglichkeit an verschiedenen Events, Konferenzen und Symposien teilzunehmen. Auch hier steht ein interdisziplinärer Forschungsansatz im Mittelpunkt, um die Bedeutung der Thematik in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens zu erfahren.
 
Kontakt an der JGU: Prof. Raffael Kalisch (Email)